Mimische Signale in Patientengesprächen bewusster wahrnehmen
Bei Anamnese, Aufklärung oder Gesprächen unter Zeitdruck werden nicht alle Anliegen ausgesprochen. Dieser Fachkurs behandelt Mimikanalyse als ergänzendes Werkzeug für die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten, Angehörigen und anderen Gesprächspartnern im medizinischen Alltag.
Für wen eignet sich der Kurs?
Für Medizinerinnen und Mediziner sowie medizinische Fachpersonen, die ihre Beobachtung in klinischen oder ambulanten Gesprächen vertiefen möchten. Die Beispiele orientieren sich an Patientenkommunikation und Situationen unter Belastung.
Was Sie trainieren
Sie beschäftigen sich mit Gesichtsdritteln, mimischen Markern und Baseline, also dem üblichen Ausdruck eines Menschen. Weitere Themen sind emotionale Übergänge, Mischbilder und die Unterscheidung möglicher Einflüsse wie Stress, Schmerz, Anstrengung oder soziale Anpassung.
Die Praxisbereiche greifen Gesprächsführung, Aufklärung, Anamnese und Deeskalation auf. Beobachtungen werden im Kontext betrachtet und durch Gespräch und Rückfragen geprüft; ein Gesichtsausdruck allein ist keine Diagnose.
So lernen Sie
Der Lehrplan enthält 21 Themenbereiche. Videos, Bildanalysen, medizinische Fallbeispiele, interaktive Übungen, Puzzles und Wissenstests verbinden Grundlagen und Anwendung. Notiz- und Transferaufgaben unterstützen die Übertragung in Ihren Arbeitsalltag.
Einordnung
Der Kurs ist eine Weiterbildung zur Kommunikation. Er ergänzt Ihre fachliche Gesprächsführung und ersetzt keine medizinische Untersuchung oder diagnostische Beurteilung. Für Fragen zum passenden Einstieg nutzen Sie den Kontakt.






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