Modul 5 – Verhandlungstechniken & Deeskalation

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Gespräche unter Druck steuern und Konflikte deeskalieren: Modul 5 verbindet Verhandlungspsychologie, Krisenkommunikation, strategische Fragetechniken und professionelles Stressmanagement.

Sie lernen, Eskalationssignale früher zu erkennen, Widerstand differenziert zu bearbeiten, klare Grenzen zu formulieren und auch in emotional aufgeladenen Situationen strukturiert zu verhandeln.

Enthalten: Online-Lerninhalte, Fallanalysen, Gesprächsübungen, Tests, lebenslanger Zugriff auf Modul 5, zwölf Monate Zugang zur Profilerwelt sowie der zugehörige praktische Präsenztag.

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Profiler-Ausbildung · Modul 5

Gespräche unter Druck steuern.
Konflikte deeskalieren und wirksam verhandeln.

Modul 5 verbindet Verhandlungspsychologie, Deeskalation, Krisenkommunikation und strategische Gesprächsführung. Sie lernen, auch bei Widerstand, starken Emotionen und zunehmender Eskalation handlungsfähig zu bleiben, Gespräche zu strukturieren und tragfähige nächste Schritte zu entwickeln.

Strategisches Handeln in herausfordernden Situationen

Schwierige Gespräche scheitern häufig nicht am eigentlichen Thema. Sie kippen durch Stress, Gesichtsverlust, unklare Ziele, gegenseitige Angriffe oder das Gefühl, nicht gehört zu werden.

Modul 5 führt das Wissen aus den vorherigen Ausbildungsmodulen zusammen. Emotionen, Körpersprache, Stressreaktionen, Persönlichkeitsmuster und Manipulationsdynamiken werden genutzt, um Konflikte früher zu erkennen, Verhandlungen gezielter vorzubereiten und Gespräche auch unter Druck strukturiert zu führen.

Das lernen Sie

Verhandlungen vorbereiten, Gespräche führen und Eskalation begrenzen

Eskalation früh erkennen

Sie lernen, Veränderungen in Sprache, Stimme, Mimik, Körperspannung und Gesprächsverhalten als mögliche Eskalationssignale einzuordnen.

Verhandlungen strukturieren

Sie klären Ziele, Interessen, Grenzen, Handlungsspielräume und mögliche Alternativen vor und während einer Verhandlung.

Deeskalierend kommunizieren

Sie lernen, Tempo, Wortwahl, Fragen und Gesprächsrahmen so anzupassen, dass zusätzlicher Druck reduziert und Kooperation wieder möglich wird.

Widerstand bearbeiten

Sie unterscheiden Einwände, emotionale Blockaden, taktischen Widerstand und echte Grenzen und wählen darauf abgestimmte Gesprächsschritte.

Strategisch fragen

Sie setzen offene, geschlossene, zirkuläre, hypothetische, skalierende und lösungsorientierte Fragen gezielt ein.

Unter Druck handlungsfähig bleiben

Sie beschäftigen sich mit eigener Stressregulation, klarer Rollenführung und der Sicherung professioneller Entscheidungen in angespannten Situationen.

Inhalte des Moduls

Verhandlungspsychologie und Deeskalation in der Praxis

Grundlagen der Verhandlungspsychologie
Ziele, Interessen, Positionen und Grenzen
Vorbereitung und strategische Struktur einer Verhandlung
Eskalationsphasen und kritische Kippmomente
Frühwarnsignale in Mimik, Körpersprache und Stimme
Kommunikation unter Stress und emotionaler Belastung
Methoden aus Krisenkommunikation und polizeilicher Verhandlungsführung
Aktives Zuhören und kontrollierte Gesprächsöffnung
Rapport, Kontaktaufbau und Beziehungssicherung
Reframing und Perspektivwechsel
Strategische Frageformen und Gesprächslenkung
Umgang mit Einwänden, Forderungen und Widerstand
Grenzen, Konsequenzen und klare Gesprächsrahmen
Manipulationsversuche und Täter-Opfer-Umkehr in Verhandlungen
Einflussprinzipien und rhetorische Hebel
Selbstregulation und professionelles Verhalten unter Druck
Fallanalysen, Gesprächssimulationen und Transferübungen
Auswertung und Nachbereitung schwieriger Gespräche

Eskalationsdynamik

Je früher die Veränderung erkannt wird, desto größer bleibt der Handlungsspielraum

1. Spannung
Erste Veränderungen in Stimmung, Stimme, Tempo oder Körperspannung werden sichtbar.
2. Widerstand
Forderungen, Rechtfertigungen, Rückzug oder wiederholte Gegenargumente nehmen zu.
3. Konfrontation
Angriffe, Drohungen, Abwertungen oder starre Positionen bestimmen das Gespräch.
4. Kontrollverlust
Sachliche Verarbeitung und flexible Entscheidungen können deutlich eingeschränkt sein.
5. Stabilisierung
Sicherheit, Tempo, Kontakt und ein klarer nächster Schritt werden wiederhergestellt.

Gesprächsführung

Kontakt herstellen, Informationen gewinnen und Bewegung ermöglichen

Zuhören

Relevante Aussagen, Emotionen, Interessen und mögliche Widersprüche erfassen, ohne den Gesprächspartner vorschnell zu unterbrechen.

Benennen

Beobachtbare Spannungen, Anliegen und Gesprächshindernisse sachlich und ohne unnötige Zuspitzung ansprechen.

Fragen

Mit gezielten Fragen Informationen gewinnen, Denkprozesse öffnen und unklare Forderungen konkretisieren.

Begrenzen

Gesprächsregeln, Zuständigkeiten und nicht verhandelbare Grenzen klar und nachvollziehbar formulieren.

Optionen entwickeln

Realistische Wahlmöglichkeiten und nächste Schritte anbieten, ohne unhaltbare Zusagen zu machen.

Vereinbaren

Ergebnisse konkret zusammenfassen und Verantwortung, Zeitrahmen sowie weitere Schritte eindeutig festhalten.

Strategische Fragen

Die richtige Frage kann mehr bewegen als das nächste Argument

Offene Fragen
Gewinnen Informationen und ermöglichen eine ausführlichere Darstellung.
Geschlossene Fragen
Klären konkrete Einzelpunkte und sichern eindeutige Aussagen.
Skalierungsfragen
Machen Intensität, Bereitschaft oder Veränderung besser einschätzbar.
Hypothetische Fragen
Öffnen den Blick auf mögliche Lösungen und zukünftige Handlungen.
Zirkuläre Fragen
Verändern die Perspektive und beziehen andere Sichtweisen ein.
Coping-Fragen
Richten den Blick auf vorhandene Ressourcen und bereits bewältigte Belastungen.

Verhandlungsstruktur

Von der Vorbereitung bis zur belastbaren Vereinbarung

1. Lage klären
Beteiligte, Kontext, Interessen, Risiken und Zeitdruck erfassen.
2. Ziel bestimmen
Mindestziel, Wunschziel und nicht verhandelbare Grenzen definieren.
3. Kontakt herstellen
Gesprächsbereitschaft und eine arbeitsfähige Beziehung entwickeln.
4. Interessen bearbeiten
Hinter Positionen liegende Motive, Bedürfnisse und Handlungsspielräume erkennen.
5. Ergebnis sichern
Vereinbarungen, Verantwortlichkeiten und nächste Schritte eindeutig festhalten.

Wissen zusammenführen

Modul 5 verbindet die bisherigen Ausbildungsinhalte

Emotionen und Körpersprache: Spannungs- und Stressveränderungen früher wahrnehmen.
Neurologie und Stresslogik: eingeschränkte Verarbeitung unter Belastung berücksichtigen.
Persönlichkeitsprofile: Motive, Bedürfnisse und typische Reaktionsmuster einordnen.
Manipulation und Sprachwirkung: Druck, Schuldverschiebung und verdeckte Einflussnahme erkennen.
Verhandlung und Deeskalation: Wahrnehmung und Analyse in konkrete Gesprächsschritte übertragen.

Im Kauf enthalten

Online lernen. In Präsenz anwenden.

✓ Vollständiges Online-Modul 5
Fachtexte, Videos, Fallanalysen, Tests und Gesprächsübungen zur Vorbereitung, Nachbereitung und Vertiefung.
✓ Lebenslanger Zugriff auf das gekaufte Modul
Die Inhalte bleiben Ihnen dauerhaft als persönliches Lern- und Nachschlagearchiv erhalten.
✓ Zwölf Monate Zugang zur Profilerwelt
Der Zugang beginnt mit dem Kaufdatum und umfasst die für Sie freigeschalteten Bereiche der Lernplattform.
✓ Zugehöriger Präsenztag
Der praktische Ausbildungstag zu Modul 5 ist bereits im Modulpreis enthalten. Für einen verfügbaren Termin reservieren Sie lediglich Ihren Platz.
✓ Persönliche Ausbildung durch Profilerin Kati Johannsen
Im Präsenztag werden Verhandlungen, Deeskalation, Gesprächsführung, Fallarbeit und Kommunikation unter Druck praktisch trainiert.

Verhandlung und Deeskalation müssen praktisch trainiert werden

Das Online-Modul vermittelt Fachwissen, Analysemodelle und eine strukturierte Vorbereitung. Im Präsenztag wenden Sie dieses Wissen in Gesprächssimulationen, Fallanalysen und belastenden Kommunikationssituationen praktisch an. Für den Abschluss der gesamten Profiler-Ausbildung sind alle vorgesehenen Präsenztage zwingend erforderlich.

Für wen eignet sich Modul 5?

Für Menschen, die in schwierigen Gesprächen Verantwortung übernehmen

Modul 5 richtet sich an Menschen, die beruflich oder privat mit Konflikten, Verhandlungen, Krisengesprächen, Widerstand oder emotional aufgeladenen Situationen konfrontiert sind.

Besonders geeignet ist das Modul für Führungskräfte, Verhandler, Einsatzkräfte, Berater, Coaches, Pädagogen, Personalverantwortliche, Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich sowie Menschen in kommunikationssensiblen Positionen.

Voraussetzung

Modul 5 baut auf Modul 1 bis 4 auf

Für den Einstieg in Modul 5 müssen Modul 1 – Emotionserkennung & Körpersprache, Modul 2 – Neurologie & NLP, Modul 3 – Persönlichkeitsprofile & Psychologie sowie Modul 4 – Manipulation & Hypnose bereits absolviert beziehungsweise freigeschaltet sein.

Ihr Ausbildungsweg

Das fünfte Modul führt die Ausbildungsinhalte zusammen

Modul 1: Emotionserkennung & Körpersprache
Modul 2: Neurologie & NLP
Modul 3: Persönlichkeitsprofile & Psychologie
Modul 4: Manipulation & Hypnose
Modul 5: Verhandlungstechniken & Deeskalation

Der Abschluss der gesamten Profiler-Ausbildung setzt die vollständige Teilnahme an den vorgesehenen Präsenztagen und die erfolgreiche zentrale Abschlussprüfung voraus. Die Prüfung wird individuell über Tutor LMS freigeschaltet.

Fachlicher Hinweis

Das Modul vermittelt Kenntnisse und praktische Fähigkeiten für Verhandlungsführung, Deeskalation und Kommunikation unter Druck. Es ist keine medizinische, psychotherapeutische, heilkundliche oder behördliche Einsatzqualifikation. Die vermittelten Modelle und Methoden müssen stets an Situation, Zuständigkeit, Sicherheitslage und rechtliche Rahmenbedingungen angepasst werden.

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